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Pressemeldung des Trierischen Volksfreundes vom 22. Juli 2013

CDU-Streit: Hermeskeil gegen Mainz [Trierischer Volksfreund]

Datum: 22. Juli 2013 | Mehr aus diesem Ressort: Heute in der Hochwald Zeitung

CDU-Streit: Hermeskeil gegen Mainz

Die CDU der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil sieht einen möglichen Nationalpark als historische Chance für die Region. Damit steuert die Partei vor Ort gegen den Kurs der Landtagsfraktion. CDU-Landtagsfraktionschefin Julia Klöckner lehnt den Park aus Kostengründen ab.

Hermeskeil/Mainz. "Wo sehen die Kritiker des Nationalparks den Hochwald in 20 Jahren", fragt sich Sven Stieffenhofer, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Hermeskeil. Mit den Kritikern meine er auch die Landtagsfraktion seiner eigenen Partei.

Landtags-Fraktionschefin Julia Klöckner lehnt einen Nationalpark im Hochwald und Hunsrück ab. Sie hält den Park für zu teuer ....

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Pressemeldung CDU-Gemeindeverband Hermeskeil

18.07.2013

CDU-Gemeindeverband Hermeskeil

Pressemeldung

Nationalpark Hunsrück – Chance für eine nachhaltige Regionalentwicklung

Die Einrichtung eines Nationalparks (NP) bietet die große, vielleicht sogar historische Chance, unsere strukturschwache Region unter Nutzung der naturräumlich gegebenen Potentiale voran zu entwickeln. Durch den NP würde es gelingen, die Strukturschwäche umzumünzen in eine Stärke, indem die Vorzüge der noch weitgehend intakten Naturausstattung als tragendes Element der Entwicklung genutzt werden könnten. Ein anderes oder besseres Entwicklungskonzept für diese unsere Heimat-Region, das vor allem eine höhere Wertschöpfung in Aussicht stellt, ist nicht in Sicht. Auch nicht bei den Kritikern des Vorhabens.

Das Gebiet zählt zu den dreißig sogenannten biologischen Hotspots in Deutschland. Als Hotspot sind Gebiete ausgewiesen, die aufgrund ihrer natürlichen Ausstattung und ihres Artenreichtums besonders wertvoll und schützenswert sind. Durch die Errichtung eines NP eröffnet sich die Möglichkeit einerseits der Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland aus der Unterzeichnung der Biodiversitätskonvention (1996) - bis 10 % der Waldfläche der Natur zu überlassen – nachzukommen, andererseits dieses Projekt als Instrument zur nachhaltigen Entwicklung einer strukturschwachen Region einzusetzen. Natürlich gibt es schon viele unter Schutz gestellte Gebiete, aber durch die Marke Nationalpark würde unsere Region gleichsam als Premiumgebiet ausgezeichnet werden.

Die Hochwald/Idarwald-Region würde unter Aspekten des naturnahen Tourismus ein Alleinstellungsmerkmal in Rheinland-Pfalz erhalten und sicherlich einen zusätzlichen großen Impuls erfahren. Durch das Gebiet führt schon der Saar-Hunsrück-Steig, Deutschlands bester Fernwanderweg. Weitere Premium-Wanderwege, so die Dollbergschleife, sonstige touristische Einrichtungen wie die Primstalsperre, der Züscher Hammer, der Keltenring in Otzenhausen usw. könnten ausgebaut und intensiver touristisch genutzt werden. Der naturnahe Tourismus bietet gerade in diesem Bereich unserer Verbandsgemeinde noch große Entwicklungsmöglichkeiten.

Von den drei in der VG Hermeskeil betroffenen Ortsgemeinden Neuhütten, Züsch und Damflos verfügt lediglich Züsch über einen eigenen kleinen Gemeindewald. Das bedeutet, dass sie auch nicht, wie die anderen Gemeinden, über nennenswerte Einnahmen aus dem Forstbetrieb oder der Windenergienutzung verfügen, sondern chronisch defizitäre Haushalte bewirtschaften müssen. Die Einrichtung des Nationalparks ist die einzige Zukunftsperspektive, die über den Status als Wohngemeinde hinausweist!

Aus der lokalen und regionalen Sicht betrachtet überwiegen aus Sicht des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil die Pro-Argumente und die positiven Zukunftsaussichten bei weitem die Bedenken bezüglich der Einrichtung eines Nationalparks. Unabdingbare Forderung der CDU ist allerdings dabei, dass die Landesregierung mit der Errichtung des NP einen Masterplan zur nachhaltigen Entwicklung der Region verbindet, der verbindliche Entwicklungsziele festschreibt.

Sven Stieffenhofer, Vorsitzender CDU-Gemeindeverband

Große Anfrage der Fraktion der CDU

Nationalpark - Voraussetzung, Ziele, Konflikte

Zum download des PDF bitte auf das Bild klicken

Antwort des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU.

CDU-Gemeindeverband Hermeskeil informiert zum Thema „Nationalpark Hochwald-Idarwald“

31.01.2012

CDU-Gemeindeverband Hermeskeil informiert in Neuhütten zum Thema „Nationalpark Hochwald-Idarwald“

Auf Initiative seines Vorsitzenden Sven Stieffenhofer hatte der CDU-Gemeindeverband Hermeskeil am 31.1.2012 zum Thema „Nationalpark Hochwald-Idarwald - Chancen und Risiken“ ins Bürgerhaus Neuhütten geladen.

Der Einladung zum öffentlichen Meinungsaustausch waren ca. 80 interessierte Teilnehmer gefolgt. Als Referenten standen der Landtagsabgeordnete Arnold Schmitt, zugleich Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, der Birkenfelder Landrat Dr. Matthias Schneider, zugleich Vorsitzender des Vereins „Naturpark Saar-Hunsrück“, Bürgermeister Michael Hülpes sowie Karl-Robert Kuntz, Geschäftsführer des Morbacher Sägewerkes „Kuntz“, zur Verfügung. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Sven Stieffenhofer.

Während der etwa 2-stündigen Veranstaltung konnten die Teilnehmer erste Informationen zu den Bereichen Ökologie und Ökonomie (Naturschutz, Forstwirtschaft, Holzindustrie und Tourismus) erhalten. In der sich anschließenden intensiven und konstruktiv-sachlichen Diskussionsrunde wurden Vor- und Nachteile eines möglichen Nationalparks benannt und abgewogen.

Hier waren vor allem Fragen nach dem touristischen wie auch wirtschaftlichen Nutzen dominierend. Antworten konnten dazu indes noch nicht abschließend gefunden werden: Zum einen befinden wir uns noch in der „Findungsphase“ bzw. im „Interessen-Bekundungsverfahren“. Zum anderen fehlt schlichtweg belastbares und vor allen Dingen realistisches Zahlenmaterial der Landesregierung (u. a. Kosten-Nutzen-Analyse).

Eine Zustimmung zum geplanten Nationalpark sei in jedem Falle abhängig von der Akzeptanz vor Ort sowie von konkreten Fördermöglichkeiten, insbesondere für die tangierten Ortsgemeinden.

Trotz möglicher positiver Auswirkungen auf den örtlichen Tourismus bereitet die zunehmende Überschuldung der öffentlichen Haushalte große Sorgen. „Ein Nationalpark ist in Zeiten knapper Kassen nicht finanzierbar. Beim Thema Großprojekte haben wir das Vertrauen in die Landesregierung völlig verloren. Daher sollten die bestehenden Naturparke gefördert werden und das Prestigeprojekt Nationalpark im Rahmen der Schuldenbremse hinten angestellt werden.“, so Arnold Schmitt MdL.

„Ein Nationalpark im Hochwald würde ein Alleinstellungsmerkmal und eine Entwicklungsperspektive für unsere Region darstellen und könnte gleichzeitig eine starke Anziehungskraft unserer Kulturlandschaft bieten. Gleichwohl. Für mich persönlich stellt sich nach Abwägung aller möglichen Vor- und Nachteile insbesondere die Frage, ob wir uns vor dem Hintergrund der immer weiter steigenden Energiepreise die Errichtung eines Nationalparks und den damit verbundenen Verzicht auf unseren Nutzwald leisten können. Die Abhängigkeit gegenüber anderen Staaten in Bezug auf die Lieferung von Energie ist bereits heutzutage mehr als problematisch. Ein genereller Verzicht auf unseren Nutzwald würde diese Abhängigkeit weiter verstärken.“, zeigte sich Sven Stieffenhofer abschließend skeptisch. In jedem Falle werde die CDU dieses Thema weiterhin sachlich begleiten und zu gegebener Zeit nochmals vor Ort informieren.

Sven Stieffenhofer, Vorsitzender CDU-Gemeindeverband Hermeskeil

 

Leserbrief von Dietmar Gräber

Realität und romantisches Bauchgefühl

Wie ist das bei Ihnen, bezüglich Nationalpark und romantischem Bauchgefühl ? Der Naturfreund in Ihnen wird sich einer gewissen Schwärmerei sicherlich nicht erwehren können.

Bei aller Liebe zum großen Plan sollte man jedoch nicht den Kopf verlieren und die Realität bei Seite schieben. Erst wenn die Dinge Punkt für Punkt einer kritischen Prüfung von allen Seiten beleuchtet und für gangbar befunden sind, kann man sich meines Erachtens auf Visionen und Schwärmereien einlassen. Denn nur durch eine fachlich und sachlich durchdachte Wertung der Ausgangssituation und der Zielsetzung kann das Vorhaben gelingen.

Bei den derzeit im Landkreis Birkenfeld stattfindenden Gesprächsrunden in den Anlieger-

Gemeinden, treffen viele gegensätzliche Meinungen aufeinander, die alle Beteiligten geradewegs dazu zwingen, in einer demokratisch geprägten Diskussionskultur, aufeinander zu zugehen um letztendlich gemeinsame Standpunkte zu erarbeiten. Realitätsferne Vorstellungen und rein ideologisch geprägte Interessen sollten auf diese Weise zwangsläufig in den Hintergrund treten. Die Landesregierung ist gut beraten, diesen Prozess, den sie selbst angestoßen hat, nicht nur aufmerksam zu begleiten, sondern die Ideen, Interessen und Befürchtungen sehr ernst zu nehmen und in spätere Regelwerke einfließen zu lassen. Nur auf diese Weise kann weitgehend sicher gestellt werden, dass eine breite Akzeptanz, insbesondere bei den Betroffenen vor Ort, erreicht wird.

Hinsichtlich nicht nur der ökologischen, sondern insbesondere auch der ökonomischen Entwicklungschancen müssen endlich belastbare Fakten und Zahlen auf den Tisch, damit das Stochern im Nebel, das von Vielen zu Recht bemängelt wird, einer Zuversicht in der Bevölkerung und vor allem dem politischen Umfeld, weichen kann. Beispiele gibt es durch die bereits in der Bundesrepublik Deutschland eingerichteten Nationalparke zu genüge. Die aus deren Entwicklung gemachten Erfahrungswerte gilt es aufzubereiten, auf die geplante Fläche zu projizieren und den Bürgerinnen und Bürgern in verständlicher Form zu vermitteln.

Insbesondere Infrastruktur, Finanzausstattung, Arbeitsplätze oder Synergieeffekte sind einige Schlagworte, die zu beleuchten sind.

Die Zeit der Diskussionen vor Ort ist im Gange. Jetzt ist es an der Reihe der politisch Verantwortlichen mit Fakten ohne Schmus und leere Versprechung aufzuwarten.

Dietmar Gräber
Neuhütten, 10.10.2012

 

Neuhütten und die Buche - ein Nationalpark im Hochwald ?

Bei der Diskussion um einen möglichen Nationalpark im Hochwald führen mich meine Gedanken zu den Wurzeln unserer Ortsgemeinde. Ziel des Nationalparks in Rheinland-Pfalz soll insbesondere der Schutz und Erhalt der Rotbuche und ihrer Waldgesellschaften sein, die ihr Hauptverbreitungsgebiet in Mitteleuropa und damit auch bei uns im Hunsrück hat. Ehemals, vor Einführung der Fichte als Brotbaum der Forstwirtschaft, auch Preußenbaum genannt, besiedelte diese Baumart ganzflächig die Höhen unseres Hochwaldraumes. Die Buche wird auch als Mutter des Waldes bezeichnet, wohl als Hinweis auf ihre Fruchtbarkeit und ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Raume Buchenaltholzbestände werden aufgrund ihrer hallenartigen Ausformung gerne als Walddom betitelt. Vielschichtige Buchenwaldgesellschaften bieten einer ungeahnten Vielzahl an Tieren und Pflanzen einen Lebensraum.

Doch was hat nun diese Buche mit unserer Ortsgemeinde gemein? Nun, zumindest war die Wiege von Neuhütten aus Buchenholz geschnitzt, denn die Buche war ein Eckpfeiler der Eisenindustrie, die vor über 300 Jahren die Hüttenarbeiter, Waldarbeiter und Köhler aus dem belgischen Raum (Wallonien) als Siedler in unsere Heimat führten, womit bekanntlich der Grundstein für unsere Gemeinde gelegt wurde.

Mit der Einrichtung eines Nationalparks vor unserer Haustür würde ein gewichtiger Teil unserer Geschichte einem ganz besonderen Schutz unterworfen, für uns und vor allem die kommenden Generationen. Mancher fragt sich jetzt, was nützt uns ein Nationalpark? Das macht uns doch nur Scherereien und belegt uns mit zusätzlichen Verboten. Ich denke, das wäre zu kurz gedacht. Denken wir an die bevorstehende demografische Entwicklung einer alternden Gesellschaft, die auch vor Neuhütten nicht halt machen wird. Denken wir an unsere Jugend und künftige Generationen. Ein Nationalpark stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar, an dem eine ganze Region, durch bekannt werden über die Landesgrenzen hinaus, Teilhabe erhalten wird. Für die Zukunft würde gelten, diese Kräfte zu bündeln. Der strukturschwache Raum würde sicherlich mit finanzieller Unterstützung zur Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnen können. Für den Einen oder Anderen könnte der Weg in die unternehmerische Selbständigkeit geebnet werden, Beispiel: Tourismus. Freiwerdende Immobilien könnten eine neue Wertschätzung erfahren. Sicherlich würden Erfolge nicht sofort sichtbar, vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Es bedarf schon der persönlichen Initiative, die es jedoch wert ist, entsprechend gefördert zu werden.

Durch Einrichtung eines Nationalparks in Rheinland-Pfalz würde auch der heute in aller Munde befindliche Begriff der Nachhaltigkeit, ehemals im 18. Jahrhundert in der Forstwirtschaft entstanden (Hans Carl von Carlowitz, sylvicultura oeconomica, 1713, Ökologie-Ökonomie-Sozialleistung) eine ganz neue Dimension erlangen. In Zeiten immer schneller ablaufender Prozesse, auch in der Waldbewirtschaftung, wäre hier auf gerade mal 1 % der vorhandenen Waldfläche die Chance eröffnet, der Natur zur Sicherung der biologischen Vielfalt aber auch zum Zwecke von Forschung und Wissenschaft freien Lauf zu lassen.

Sicherlich muss man die Bedenken der ansässigen Holzindustrie um Rohstoffmangel ernst nehmen. Da es sich beim geplanten Vorhaben jedoch um einen Entwicklungsprozess handelt, ist davon auszugehen, dass die vorhandenen Nadelhölzer, und um diese geht es der Sägeindustrie, in einem Zeitraum von 20 bis 30 Jahren zur Verfügung stehen würden.

Bleibt da noch das Horrorszenario einer ungehinderten Massenvermehrung von Forstschädlingen, sprich "Borkenkäfer". Hier müssen die Entwickler eines Landesgesetzes bzw. -Verordnung darauf bedacht sein, Bestimmungen bzw. Krisenpläne auszuarbeiten, die ein schnelles Reagieren ermöglichen um größeren volkswirtschaftlichen Schaden abzuwenden.

Für den Mitbürger in der Region stellt sich die Frage nach der für unsere Daseinsvorsorge inzwischen so wichtigen Brennholzversorgung. Hier hat die Landesregierung wiederholt eindeutige Zusagen gemacht, dass die örtliche Versorgung in jedem Fall sichergestellt würde. Man wird sie beim Wort nehmen müssen.

So viel zu meinen persönlichen Visionen. Dem aufmerksamen Leser wird jedoch nicht entgangen sein, dass die sich bietenden Chancen für Gesellschaft, Natur und Wirtschaft die möglichen Einschränkungen bei weitem überwiegen können.

Schließlich ist da ja auch noch unsere Wiege, die bekanntlich aus Buchenholz geschnitzt ist.

Neuhütten, 12.08.2012

Dietmar Gräber
Dollbergstraße 77
54422 Neuhütten

Leserbrief von Johannes Gräber

05.09.2012

Leserbrief - Nationalpark Hochwald-Idarwald

Schreckgespenst mit schönen Augen

Was soll das alles bringen? – Diese und andere Fragen treten im Zusammenhang mit einem geplanten Nationalpark in Rheinland-Pfalz an vielen Stellen auf.

Doch in den letzten Tagen hat sich gezeigt, dass eine Einrichtung im Hochwald immer wahrscheinlicher wird und dieses Gebiet für das Land inzwischen die erste Wahl darstellt.

Für die VG-Hermeskeil heißt dies konkret, dass die Orte Züsch und Neuhütten direkt von diesem Projekt betroffen sind.

Allerdings fragt sich, was will das Land mit einem Nationalpark erreichen?

Die zentrale Überschrift lautet “Natur Natur sein lassen”. D.h. der Mensch hört auf Einfluss zu nehmen und die Natur entwickelt sich fortan nach ihren eigenen Gesetzen.

Dabei dient die Einrichtung eines Nationalparks als Baustein zur Erreichung der in der Nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS) niedergelegten Ziele.

Es gilt zur Kenntnis zu nehmen, dass ein Nationalpark in Rheinlandpfalz kein “Rot/Grünes-Schreckgespenst” ist, sondern, dass die NBS von “Schwarz/Rot” verabschiedet und jüngst von “Schwarz/Gelb” als Referenz im Rahmen der Bundeswaldstrategie erneut bestätigt wurde.

Obschon diese grüne Erholungszone, welche lediglich nur ein Prozent der Fläche der Naturwälder in Anspruch nimmt, einen Beitrag zum Erhalt der Natur in unserer Heimat darstellt, so muss man sich genauso vor Augen halten, dass dort die Wertschöpfung im ländlichen Raum stattfindet und dadurch neue Entwicklungsperspektiven eröffnet werden.

Der Nationalpark Hochwald-Idarwald könnte fortan als Marketinginstrument genutzt werden, welches die Region überregional bekannt macht und gleichwohl als starke Anziehungskraft in der Kulturlandschaft dienen. Ebenso ist örtlich mit Fördermitteln von EU, Bund und Land zu rechnen, wenn es um die Fragestellung zu Tourismus und Infrastruktur geht.

Doch hier ist Handlungsbedarf der Landesregierung gefragt die Beteiligten vor Ort mit konkreten Zahlen aufzuklären und Ängste durch Informationen zu beseitigen.

Schlussendlich steht fest: “Wer einen Nationalpark im Hochwald-Idarwald von vornherein ablehnt, der sollte sich Gedanken über mögliche Alternativen machen, die gleiche Chancen bieten.”

Johannes Gräber, Neuhütten

Mitglied der Vorstands
CDU-Gemeindeverband Hermeskeil

CDU-Gemeindeverband Hermeskeil  |  Vorsitzender: Michael Hülpes  |  email: info(@)cdu-hermeskeil.de