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28.12.2012

Bürger in der Region fühlen sich beim Leuchtturm-Projekt „Nationalpark“ verschaukelt

Also doch!?...

Bürger in der Region fühlen sich beim Leuchtturm-Projekt „Nationalpark“ verschaukelt.

Seit nunmehr einem Jahr finden in der Region rund um den geplanten „Nationalpark Hochwald“ Informationsveranstaltungen statt, um den Bürgern vor Ort die Sorgen und Ängste zu nehmen und inhaltlich zu informieren.

Die größte Sorge ist dabei regelmäßig die Frage der künftigen Brennholzversorgung (Selbstwerber). Auf sämtlichen Veranstaltungen stand die Frage der Brennholzversorgung im Mittelpunkt der Diskussionen und jedes Mal war die Antwort die gleiche: „Die Brennholzversorgung wird seitens der rot-grünen Landesregierung vor Ort sichergestellt!“

Ein Jahr Überzeugungsarbeit und Aufklärung vor Ort kamen in der Bevölkerung an. Allmählich begann ein Umdenken und die Bedenken wurden weniger.

Die Mitteilung des Forstamtes Hochwald in der RuH-Ausgabe vom 20. Dezember zeichnet allerdings ein anderes Bild. Demnach kommen große Areale, in denen in den letzten Jahrzehnten Brennholz bereitgestellt wurde, für die Holzernte nicht mehr in Frage!

Also doch!?...

Der skeptische und mündige Bürger fühlt sich daher zu Recht verschaukelt. Daher ist es dringend von Nöten, dass die Verantwortlichen in der rot-grünen Landesregierung jetzt abschließend ein Konzept präsentieren, auf das sich der Bürger verlassen und auch in Zukunft berufen kann.

Ebenso bemerkenswert ist, dass die Versorgung nunmehr aus dem Stadtwald Hermeskeil erfolgen soll. Bleibt zu hoffen, dass der entstandene Schaden im Umfeld des geplanten Nationalparks behoben werden kann, damit kommunalpolitische Entscheidungsträger den Prozess weiterhin positiv begleiten können.

für den CDU-Gemeindeverband Hermeskeil
Sven Stieffenhofer, Rascheid, Vorsitzender

21.11.2012

Bürgerinnen und Bürger aus dem Hochwald besuchen rheinland-pfälzischen Landtag und SWR-Sendezentrum in Mainz

Am Mittwoch, 21. November 2012 besuchten rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus den Verbandsgemeinden Kell am See, Konz, Hermeskeil und Ruwer auf Einladung des Konzer Landstagsabgeordneten Bernhard Henter MdL die Landeshauptstadt in Mainz. Als Reiseleiter fungierte der Rascheider Sven Stieffenhofer, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil.

Zunächst stand eine Besichtigung und Führung des SWR-Sendezentrums auf dem Plan. Sehr anschaulich und kurzweilig wurde hier der Alltag aus den Bereichen Radio, Fernsehen und Internet erklärt. Als besonders beeindruckend wird in Erinnerung bleiben, bei einer LIVE-Sendung des Senders SWR 1 mit dabei gewesen zu sein.

Während einer schmackhaften Stärkung im Landtagsrestaurant wurden wir spontan von Julia Klöckner, der Landesvorsitzenden der rheinland-pfälzischen CDU, herzlich begrüßt. Anschließend besuchten wir den Plenarsaal des Landtages. Hier erfolgte zunächst ein grundsätzliches Referat über die Arbeit des Landtages. Bernhard Henter MdL stand uns anschließend für Fragen zur Verfügung. Zuletzt verdeutlichte uns ein Film nochmals die Bedeutung des Landtages, bevor wir die Heimreise angetreten haben.

Gedanken zur Energiewende im Hochwald - Windkraft ja, aber nicht um jeden Preis!

Die Energiewende in Deutschland ist gesamt-gesellschaftlich gewollt und faktisch auch erforderlich. Es geht hier also nicht mehr um das „ob“, sondern um das „wie“. Die Umsetzung der Energiewende bereitet indes vielerorts Kopfzerbrechen. Gerade auch im Hochwald ist unmittelbar wahrnehmbar, dass ein Veränderungsprozess in vollem Gange ist. Auge (Windkraftanlagen/WKA) und Nase (beispielsweise Nahe Reinsfeld) sind Zeugen dieser Entwicklung.

Der aktuelle Hype um erneuerbare Energien scheint allerdings immer öfter auch die Objektivität der Verantwortlichen zu beeinflussen. Ob dies an einer rein monetär ausgerichteten Betrachtungsweise bei WKA liegt? Macht es wirklich Sinn, gesunde Nahrungsmittel vergären zu lassen, um daraus „ökologischen“ Strom zu erzeugen? Nein. Mais und Co. gehören auf den Teller.

Wer sich auf der einen Seite für einen sanften Tourismus im Hochwald stark macht, auf der anderen Seite aber sinnvolle Begrenzungen bei der Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraft immer mehr verwässert, der handelt inkonsequent und nicht im Sinne der Bürgerschaft. Interessant ist zudem die Frage, wie die mögliche und immer wahrscheinlicher werdende Ausweisung eines Nationalparkes im Hochwald zu den hoch fliegenden Plänen manch eines Bürgermeisters in Bezug auf die Anzahl der WKA passen soll und wird.

Im Ergebnis hoffe ich, dass die Bürgerschaft von Ihrem Recht Gebrauch macht und sich intensiv in den Prozess der Flächennutzungsplanung einbringen wird. Es besteht demnach die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und so einen möglichen Mangel an Objektivität zu beseitigen. So wenn es beispielsweise darum geht, sich von den ursprünglich vorgesehenen mindestens 1.000 m Abstand zur nächsten Wohnbebauung politisch zu verabschieden.

Der zuständige Verbandsgemeinderat muss die Sorgen der Bürgerschaft und die möglichen Auswirkungen auf Mensch und Tier ernst nehmen. Im Rahmen eines Abwägungsprozesses müssen in dem Zusammenhang mögliche negative Auswirkungen (Schattenschlag etc.) berücksichtigt und weitest gehend ausgeschlossen werden. Auch wenn dies bedeutet, die eine oder andere WKA ungebaut zu lassen.

Gerade politische Vorhaben und Entscheidungen, die unmittelbare Auswirkungen auf Mensch und auch Tier haben, sollten transparent kommuniziert werden. Dies könnte eine Möglichkeit sein, mehr Menschen wieder von Politik zu begeistern.

Sven Stieffenhofer, Rascheid,
Vorsitzender CDU-Gemeindeverband Hermeskeil,
stellvertretender Landesvorsitzender Junge CDA Rheinland-Pfalz

Junge CDA gründet Landesverband

Vorstand gewählt / Vorsitzender Aljoscha Schmidt: Volksparteien leben von ihrer Vielfältigkeit, CDU und CDA stärken/ Schwerpunkte Arbeit, Ausbildung und Gesundheit

MAINZ Der Nachwuchs des sozialen Flügels der CDU, die Junge Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), hat einen Landesverband gegründet. Vorsitzender ist Aljoscha Schmidt. Der 21-jährige Politik- und VWL-Student (drittes Semester) aus Heimbach (Kreis Birkenfeld) wurde mit 80% der abgegebenen Stimmen in der CDU-Landesgeschäftsstelle gewählt. „Eine Volkspartei lebt von ihrer Vielfältigkeit!“, sagte Schmidt, der auch dafür warb, sich jungen Bürgern mehr zu öffnen, um CDU und CDA zu stärken. Stellvertretender Vorsitzender wurde Arne Pettermann . Der 27-jährige Bechtheimer, der gerade sein Politik- und Geschichtsstudium abgeschlossen hat, hatte dazu beigetragen, dass der Landesverband gegründet werden konnte; er hatte ein Jahr lang vorbereitende Arbeitstreffen begleitet und zum Thesenpapiere beigetragen. Allein während der Vorbereitung seien neun Mitglieder beigetreten, berichtete er. Auch er machte sich stark dafür, dass die Parteiflügel in der CDU „gleich stark sein sollen“. Pettermann war ebenso als Vorsitzender angetreten. Nachdem er bei der Wahl gegen Schmidt unterlag, versprach man sich dennoch gegenseitig: „Wir werden zusammenarbeiten“. Beide verfügen über politische Erfahrung: Schmidt ist stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union und aktiv im CDU-Gemeindeverband; Pettermann ist seit acht Jahren Mitglied in der CDU und aktiv auch auf Kreis und VG-Ebene. Sven Stieffenhofer aus Rascheid (Kreis Trier-Saarburg), der entscheidend zur Neugründung beigetragen hat, wurde ebenfalls zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt. “Mit diesem Verband können wir in Zukunft einiges bewegen”, so Johannes Gräber (Kreis Trier-Saarburg), der als Landesgeschäftsführer den Geschäftsführenden Vorstand vervollständigt.  

Ebenso zum Vorstand gehören als Beisitzer Katharina Jaschinski (Kreis Alzey-Worms), Sven Adamczewski (Neuwied), Benjamin Schleier (Kreis Trier-Saarburg), Agnes Chudy (Rhein-Hunsrück-Kreis), Stefan Mai (Kreis Trier-Saarburg), Hesham M. Said (Trier), Jens Münster (Kreis Cochem-Zell) und Damian Hötger (Kreis Birkenfeld).  

CDA-Landesvorsitzender Bardo Kraus lobte: „Wir können mit der Jungen CDA einen großen Sprung in die Zukunft machen“. Auch die beiden CDA-Bezirksvorsitzenden Adolf Kessel (Rheinhessen-Pfalz) und Sascha Kohlmann (Trier) gratulierten. Kessel sagte: „Je mehr wir sind, desto stärker ist unser Gewicht“. Er verglich die Junge CDA mit den Jugendfeuerwehren, die einst belächelt worden seien und heute so wichtig für deren Nachwuchs seien. Mit-Initiator Kohlmann freute sich: „Ich bin stolz, das wir es geschafft haben!“. In einem Brief machte auch CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner Mut: Die CDA habe die CDU stets bereichert, sei ein „wertvolles Korrektiv“ und gewinne an Bedeutung. „Angesichts starken Wettbewerbs müssen wir immer wieder Arbeitsbedingungen überprüfen“. Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel zollte der Gründungsversammlung ebenfalls schriftlich seinen Respekt: „Ohne die Stimmen der Arbeitnehmer werden wir keine Wahlen gewinnen“. Der Bundesvorsitzende der Jungen CDA, Dennis Radtke, versicherte schriftlich Unterstützung, ebenso der Landesvorsitzende der Jungen CDA Baden-Württemberg, Manfred Benedikter. Dieser wünschte sich „piffige Aktionen“, die anstecken und den „Menschen in den Mittelpunkt“ rücken. Gäste des Landesverbands der Jungen CDA aus dem Saarland waren sogar persönlich angereist. Die dortige Stellvertretende Landesvorsitzende Aline Pinter wünschte viel Erfolg und lieferte gleich erste Ideen für Aktionen. Das Thesenpapier wurde einstimmig verabschiedet. Es behandelt die Themen Ausbildung (deren Bedeutung auch gegenüber dem Studium wieder angehoben werden soll), Arbeit (für die ein leistungsbezogener, aber lebenswerter Lohn gefordert wird), sowie „Gesundheitssystem und Pflege“ (Tenor: Mehr Pfleger, statt nur mehr Geld sowie mehr Einfluss der Gewerkschaft). Eine Frauenquote lehnt die Junge CDA ab, weil sie diese als Bevormundung ansieht. Es gelte stattdessen den „Willen zu Leistung hervorzuheben“. Die Treffen und Sitzungen sollen allen Mitgliedern offen stehen.

26.09.2012

Soziale Marktwirtschaft stärken – Gesellschaft nicht gegeneinander ausspielen

Unter dem Motto „Soziale Marktwirtschaft stärken“ findet am 6.10.2012 ab 14.00 Uhr in der Landesgeschäftsstelle der CDU in Mainz die Gründungsversammlung der „Jungen CDA Rheinland-Pfalz“ statt. Nach über einem Jahr intensiver Vorbereitungen soll dem bisherigen Engagement nun auch in Rheinland-Pfalz eine offizielle Struktur gegeben werden. Arne Pettermann, der für den Vorsitz kandidiert, erklärt: „Gerade die Europäische Krise hat gezeigt, dass die Gesellschaft immer weiter auseinanderdriftet. Die Schere zwischen Reich und Arm geht immer weiter auseinander. Daher brauchen wir politische und wirtschaftliche Ideen und Lösungen, die das „Soziale“ in der Sozialen Marktwirtschaft wieder stärken.

Die Junge CDA möchte aktiv gestalten und mithelfen die drängenden Probleme heute und jetzt anzugehen, statt sie immer wieder auf die zukünftigen Generationen zu verlagern. „Wir sehen vor allem die schlechten Verhältnisse im Gesundheits- und Pflegesystem gerade für die dort Beschäftigen. Hier unterstützen wir das Projekt der CDU Rheinland-Pfalz zur Einrichtung einer Pflegekammer. Des Weiteren brauchen wir mehr und vor allem gut ausgebildetes Pflegepersonal anstatt “nur“ mehr finanzielle Mittel“, so Pettermann weiter. Für Ihn ist dafür die gesellschaftliche Anerkennung für Ausbildungsberufe im Pflege und Gesundheitsbereich von entscheidender Bedeutung.

Die JCDA Rheinland-Pfalz sieht in der aktuellen Debatte über die Frauenquote eine Diskussion an der falschen Stelle. „Wir halten eine Frauenquote nicht für den geeigneten Weg, um die Stellung von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu befördern und zu stärken, erklärte der Kandidat für den JCDA-Landesvorsitz. Er kritisierte in diesem Zusammenhang, dass zwei CDU-geführte Bundesländer bei diesem Thema gemeinsame Sache mit Rot-Grün gemacht hätten.

Die JCDA RLP will sich in Zukunft verstärkt dafür einsetzen, dass sich junge Menschen für ein politisches Engagement, vor allem im sozialen Bereich, interessieren. Sie will junge Menschen motivieren und sie für das "Soziale" in der Marktwirtschaft gewinnen.

„Mit einer starken Jungen CDA sowie einem ausgewogenem, fairen und sozialen Programm wollen wir die Bürgerinnen und Bürger überzeugen, dass eine Politik der Mitte für alle ein Gewinn ist“, so Pettermann abschließend.

Der Hochwald wird mit Johannes Gräber aus Neuhütten, Benjamin Schleier aus Hermeskeil und Sven Stieffenhofer aus Rascheid voraussichtlich stark im Landesvorstand vertreten sein.

21.09.2012

VG-Kell am See - Keine Zwangsfusionen, offene Fragen

CDU-Gemeindeverband Kell am See
Sascha Kohlmann

Die CDU der Verbandsgemeinde Kell am See, begrüßt die Aussage des rheinland-pfälzischen Innenministers vor dem Innenausschuss, dass die Verbandsgemeinde Kell am See länger erhalten bleiben kann.

Diese Aussage bedeutet aber nicht, dass die Verbandsgemeinde Kell am See erhalten bleiben kann, im Gegenteil, für mich werfen sich damit neue Fragen auf, sagt der Vorsitzende der CDU in der Verbandsgemeinde Kell am See Sascha Kohlmann. Nach wie vor ist die Verbandsgemeinde Kell am See eine von der Verwaltungsreform betroffene Verbandsgemeinde. Dies bedeutet das kein neuer Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde aufgestellt werden kann, solange es keine klare Aussage aus Mainz gibt, dass das Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform nicht für die Verbandsgemeinde Kell am See gilt, so Sascha Kohlmann.

Trotz alledem ist es gut das die Landesregierung von einer Zwangsfusion für die Verbandsgemeinde mittelfristig absieht, es zeigt aber auch die Schwäche der Landesregierung Gesetze umzusetzen. In unserem Fall ist das zu begrüßen, aber das „Hickhack“ der Vergangenheit hätte man sich sparen können und außerdem hat man die Bürgerrinnen und Bürger umsonst verunsichert, sagt der Vorsitzende der CDU im Hochwald.

Die CDU im Hochwald wünscht sich jetzt klare Aussagen wie die zukünftigen Räte aufgestellt werden können und ob wir einen Verbandsbürgermeisterkandidat benennen können. Die Christdemokraten im Hochwald hoffen auch, dass diese Aussage jetzt auch Bestand hat.

Mit freundlichen Grüssen

Sascha Kohlmann
Vorsitzender

Einladung zur Mitgliederversammlung am 2. Oktober 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

zu einer Mitgliederversammlung unseres CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil lade ich Euch/Sie ein für

Dienstag, 2. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Mehrgenerationenhaus Johanneshaus,
Martinusstraße 5a, 54411 Hermeskeil - Kolpingraum

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Berlin - Bilanz 2012, Bernhard Kaster MdB

3. Wahl von Delegierten

  • Wahlkreisvertreterversammlung zur Aufstellung des Bewerbers für den Deutschen Bundestag im Wahlkreis 204 Trier
  • Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der Bewerber für die Landesliste

4. Aktuelles aus der VG-Politik, Michael Hülpes, Bürgermeister

5. Schlusswort, Singen der Nationalhymne

 

In der Hoffnung auf eine zahlreiche Teilnahme und eine lebendige Diskussion verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Stimmberechtigt zu den Tagesordnungspunkten 5 und 6 sind nur zum Zeitpunkt des Zusam­mentritts der Versammlung (2. Oktober 2012) wahlberechtigte Mitglieder der CDU, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet, seit mindestens 3 Monaten ihren Haupt­wohnsitz im Wahlgebiet und ihren ordnungsgemäßen Mitgliedsbeitrag an die CDU entrichtet haben.

Die Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Wahlen sind geheim.

Wegen der Wichtigkeit der Versammlung bitte ich um zahlreiche Teilnahme.

Sven Stieffenhofer
Vorsitzender CDU-Gemeindeverband Hermeskeil
sven.stieffenhofer(@)cdu-hermeskeil.de 
Tel.: 0176/20 54 26 52

Rede von Julia Klöckner zum Antrag des Misstrauensvotums gegen Ministerpräsident Kurt Beck

Hier die aktuelle Rede von Julia Klöckner, die sie heute im Rahmen der Debatte zum Antrag des Misstrauensvotums gegen Ministerpräsident Kurt Beck vor dem Landtag gehalten hat.

Zum Download der Rede bitte auf das Bild klicken
Rede von Julia Klöckner zum Antrag des Misstrauensvotums gegen Ministerpräsident Kurt Beck

01.08.2012

Gedanken zur Kommunal- und Verwaltungs“reform“ im Hochwald

Nun ist er also verstrichen, der 30. Juni 2012. Die Möglichkeit, sich im räumlich überschaubaren Hochwald gemeinsam an eine nachhaltige Gebietslösung zu begeben blieb, ungenutzt. Schade. 

Die Frage, warum dies so gekommen ist, kann wahrscheinlich am besten in den Rathäusern in Thalfang und Kell beantwortet werden.

Unabhängig von den vielzähligen handwerklichen Fehlern der rot-grünen Landesregierung an dieser Kommunal- und Verwaltungs“reform“, die zunächst Kreisgrenzen und Aufgabenkritik unbeachtet ließ, ist es aus meiner Sicht zumindest grob fahrlässig, die „Hochzeitsprämien“ auszuschlagen und sehenden Auges in die Zwangsfusion zu steuern.

Hier hätte ein (politisches) Zeichen gesetzt werden können. Ein Zeichen für Bürgerbeteiligung, direkte Demokratie, ein Zeichen gegen Kirchturmdenke, ein Zeichen für möglichst professionelle, nachhaltige und effiziente Verwaltungsstrukturen, ein Zeichen gegen Denkmäler und für die Zukunft. All diese Zeichen wurden indes nicht gesetzt. Ich halte es für bedenklich, wenn wir es nicht einmal im Kleinen schaffen, uns zu organisieren. Ganz zu schweigen von dem - aus meiner Sicht zwingenden - „großen Wurf“ einer Reduzierung der Anzahl unserer Bundesländer in Deutschland.

Möglicherweise braucht es zunächst weiteres frisches Blut, um die Erfordernisse der heutigen Zeit zu erkennen. In diesem Zusammenhang möchte ich all denjenigen danken, die offen und transparent ihre Meinung kund tun und trotz teilweise nicht unerheblicher Widerstände für die Sache kämpfen. Für eine gute Sache. Denken wir dabei beispielsweise an Malborn mit Thiergarten, Heidenburg, Neunkirchen, auch Schillingen und an andere Orte.

In Zeiten, in denen die Gießkanne nicht mehr genug Wasser für alle trägt, müssen wir alle bereit sein, den Status von Mittelzentren zu sehen und zu akzeptieren. Gleichwohl muss alles daran gesetzt werden, dass es in unseren Ortschaften lebenswert bleibt. Ohne das Absenken von Standards, Standortschließungen oder zumindest Kooperationen wird dies aber nicht zu schaffen sein, auch nicht mit den Einnahme-Fluten aus der Windkraft.

Sven Stieffenhofer, Rascheid, Vorsitzender CDU-Gemeindeverband Hermeskeil

20.07.2012

"Aufwertung des Pflegeberufs dringend notwendig“ – Erkenntnisse aus Reinsfeld von Julia Klöckner

Eine Frühschicht lang arbeitete die Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner MdL, in der Senioren-Residenz „Haus Veronika“ in Reinsfeld, tatkräftig mit. Zentrale Erkenntnis nach mehreren Stunden Pflege- und Betreuungsarbeit sowie abschließender Diskussion mit den Mitarbeitern: „Wir müssen den Pflegeberuf dringend eine bessere Anerkennung verschaffen“, so Julia Klöckner. Die CDU-Vorsitzende sieht die Forderung Ihrer Partei nach der Einrichtung einer Pflegekammer nach den Erlebnissen in Reinsfeld bestätigt. „Aktuell fehlt es den Pflegeberufen an einer wirkungsvollen Interessenvertretung, die in Form einer Pflegekammer landesweit für Aufmerksamkeit sorgen kann“.

Nachhallen wird darüber hinaus der positive Geist, der in der Senioren-Residenz „Haus Veronika“ an jeder Ecke zu spüren war. „Das Gespräch mit vielen Patienten hat mir gezeigt, wie gerne auch Menschen in einem Altenzentrum den sozialen Kontakt und eine gute Pflege suchen“, resümiert Julia Klöckner. „Es geht darum den Menschen ein Altern in Würde zu ermöglichen – dazu gehört die Wahlfreiheit zu entscheiden, ob ein Pflegeheim eventuell für einen ganz persönlich die bessere Alternative ist“, führt sie fort und erteilt der Forderung des SPD-Fraktionsvorsitzenden nach einem Stoppschild für neue Altenheime damit eine klare Absage.

Im Rahmen ihrer Demografie-Sommertour sammelte Julia Klöckner praktische Erfahrungen im Kontext von Gesundheit und demografischer Wandel in Rheinland-Pfalz. „Ich sehe nicht bloß zu“, betont Julia Klöckner. „Ganz bewusste helfe ich auch mit, schließlich möchte ich mir ein ganz konkretes Bild über die Herausforderungen des Pflegeberufes verschaffen – das heißt Anpacken in der Praxis statt nur Zusehen.“ Die Schicksale der Menschen und die Anliegen der betreuenden Fachkräfte bewegen die Christdemokratin. „Pflege kann man nicht rationalisieren. Die Menschen wollen eine Hand spüren“, erklärt die CDU Landesvorsitzende nach ihrem Arbeitstag in Oppenheim.

Für Julia Klöckner war Reinsfeld die fünfte Station auf ihrer Demografie-Sommertour. Neben Pflegeeinrichtungen hat die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz auch in Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Hospiz-Einrichtungen im ganzen Land aktiv angepackt.
Sie wurde begleitet von MdL Bernhard Henter und dem Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskel, Sven Stieffenhofer.

14.07.2012

Aktuelle Berichterstattung zum Thema „Rente mit 70“

Im Zusammenhang mit der kürzlich von Seiten der Jungen Union aufgekommenen Diskussion rund um das Thema „Rente mit 70“ möchte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil und Mitglied des CDU-Sozialflügels CDA Rheinland-Pfalz, Sven Stieffenhofer aus Rascheid, folgendes mitteilen:

„Der CDU Sozialflügel CDA in Rheinland-Pfalz lehnt die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf das vollendete 70. Lebensjahr ab. Teile der Jungen Union im Südwesten Deutschlands hatten sich kürzlich mit dieser Forderung . Das alleinige Abstellen auf den Faktor „Lebensalter“ ist nicht sachgerecht und entspricht auch nicht den Lebensrealitäten. Vielmehr ist es erforderlich, die Frage des Renteneintrittsalters eng mit der Frage der Aufnahme einer Berufstätigkeit zu verknüpfen. Es ist einfach ein Unterschied, ob ein Arbeitsnehmer unmittelbar nach der mittleren Reife in Ausbildung und Beruf startet, oder mit 30 Jahren nach 12 Semestern an einer Universität. Wichtig seien demnach flexible Lösungen, die insbesondere auch berücksichtigen, welche Berufe ab einem gewissen Lebensalter nicht oder kaum mehr zumutbar seien. Flexibilität könne hier beispielsweise auch bedeuten, ältere Arbeitnehmer verstärkt zu Ausbildungszwecken einzusetzen, anstatt sie „mit 67 noch aufs Dach zu schicken“. Wobei es auch hier sinnig ist, im Einzelfall zu entscheiden und nicht zu verallgemeinern.

Wer 45 Jahre lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss abschlagsfrei in Rente gehen können. Dies sei eine Frage des Respekts und der Anerkennung einer Lebensleistung.

Positiv an der aktuellen Diskussion finde ich jedoch, dass jetzt ein wichtiges Zukunftsthema, ein Thema die gesamte Gesellschaft betreffend, zurück auf der politischen Tagesordnung steht und offen, ehrlich und nachhaltig bearbeitet werden muss.

Sven Stieffenhofer, CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzender Hermeskeil

 

09.07.2012

Nationalpark Hochwald-Idarwald – Fragen und Antworten

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit einigen Monaten beschäftigt das Thema Nationalpark Hochwald-Idarwald die Kommunal- und Landespolitik in Rheinland-Pfalz mehr denn je. Bereits Ende Mai verkündete Umweltministerin Ulrike Höfken die möglichen Umrisse eines Nationalparks im Hunsrück. Geplant ist eine Fläche von 7000 Hektar Staatswald für die Errichtung eines Nationalparks bereitzustellen, wobei die VG-Hermeskeil, im Bereich der Ortsgemeinden Damflos, Züsch und Neuhütten, mit einer Fläche von 920 Hektar tangiert ist.

Ebenso bekräftigte jüngst die Landesregierung im Saarland das Interesse sich einem grenzübergreifenden Nationalpark im Hochwal anzuschließen und sich mit 1000 Hektar im Süden zu beteiligen.

Somit gilt es auch für uns, als CDU-Gemeindeverband Hermeskeil am Planungsprozess aktiv mitzuwirken und für unsere Region einen Mehrwert zu erzielen.

Leitet Herunterladen der Datei einAus diesem Grund wurde nun auf unserer Homepage des Gemeindeverbandes die große Anfrage der CDU Landtagsfraktion veröffentlicht, um eventuellen Bedenken und Ängsten bezüglich der Pläne der Landesregierung vorzubeugen.

Mit einem kritischen Blick auf die Antworten der Landesregierung und die aufgeführten Fakten wünsche ich viel Spaß beim Lesen und freue mich auf konstruktive Diskussionen im Gemeindeverband.

Mit freundlichen Grüßen

 

Johannes Gräber
Mitglied des Vorstandes
CDU-Gemeindeverband Hermeskeil

13.05.2012

Vorstand der Jungen Union Hochwald drängt auf Dynamik bei der "Kommunal- und Verwaltungs-Reform“

Am Dienstag, 8. Mai 2012 traf sich der Vorstand des Junge Union-Gemeindeverbandes Hochwald im "Hotel Erbeskopf" in Hermeskeil. Unter den Vorstandsmitgliedern konnte der 1. Vorsitzende Jens Anell den Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil und zugleich stv. JU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Sven Stieffenhofer begrüßen. Dieser referierte über aktuelle politische Themen der VG Hermeskeil.

Hauptthema der Vorstandssitzung war die Kommunal- und Verwaltungs-„Reform“.

Die jungen Christdemokraten fassten hier einen Beschluss, dass die im Keller VG-Rat beschlossenen Gespräche der VG Kell am See mit ihren Nachbarverbandsgemeinden nun unverzüglich durchgeführt werden müssen. Gemäß diesen Keller Beschlüssen müssen in diesen Gesprächen mögliche Kooperationsfelder gefunden werden, damit Synergieeffekte in den denkbaren Themenbereichen Tourismus, Verwaltung und Beschaffung gefunden werden, so Jens Anell.

Stieffenhofer gehen die Keller Beschlüsse indes nicht weit genug. Es gehe nicht lediglich um die Sichtweise Einzelner aus der Ü-60-Generation. Vielmehr gehe es darum, dass jüngeren und nachfolgenden Generationen das Leben in den ländlich geprägten Verbandsgemeinden bezahlbar bleibt. In Zeiten rückläufiger Einwohnerzahlen benötigen wir auch weniger, aber sehr wohl professionelle Verwaltung. Das sture "Geradeausdenken" einiger weniger "Älteren", einer Fusion gegenüber, muss aufhören. Politik ist kein Selbstzweck. Es ist längst an der Zeit, die Realitäten zu sehen. Diese Realitäten wurden mehrfach aus Mainz bekundet, auch schriftlich. Auch nach einem „zwischen den Zeilen lesen“ gäbe es kein anderes Ergebnis. Die Junge Union arbeite bereits seit Jahren VG-übergreifend und sachorientiert zusammen. Es geht also, so Sven Stieffenhofer.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Jens Anell einstimmig zur Wiederwahl zum Gemeindeverbandsvorsitzenden vorgeschlagen. Die Mitgliederversammlung mit Vorstandneuwahlen findet statt am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 19:30 Uhr im Gasthaus "Maßem" in Schillingen.

07.05.2012

WIR IM HOCHWALD

In diesem Jahr startet die CDU Rheinland-Pfalz mit einem neuen Nachwuchsförderprogramm. Ziel des Programms ist es die Kompetenzen von Nachwuchskräften zu schulen und mit Hilfe von Seminaren, Exkursionen, Praktika und Mentorentraining den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Erfordernisse der Parteiarbeit zu verschaffen.  

Obschon das Programm auf 80 Teilnehmer begrenzt ist, haben es gleich zwei Kandidaten aus dem Hochwald geschafft einen der begehrten Plätze des Nachwuchsförderprogramms zu ergattern.  

Zum einen der kürzlich gewählte Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Sven Stieffenhofer (31) und der stellv. Kreisvorsitzende der JU Trier-Saarburg Johannes Gräber (22). “Ich freue mich am Programm teilnehmen zu dürfen und hoffe viele neue Erkenntnisse für meine zukünftige Arbeit mitzunehmen”, so Johannes Gräber.  

Vorab dankt der CDU Gemeindeverband Hermeskeil für das Engagement und wünscht den beiden Nachwuchskräften viel Erfolg.

17.04.2012

Neuwahlen im CDU-Gemeindeverband Hemeskeil

Neuwahlen im CDU-Gemeindeverband Hemeskeil – Kritik an Landesregierung, Lob nach Malborn mit Thiergarten

Am Dienstag, 17. April 2012 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil in Geisfeld, Pension Roswitha, statt.

Nach Abhandlung der Formalien ließ der Vorsitzende Sven Stieffenhofer aus Rascheid in seinem Rechenschaftsbericht die Arbeit der letzten 12 Monate Revue passieren. Besonders in Erinnerung geblieben seien die Besichtigung von Einrichtungen und Unternehmen, die erfolgreichen politischen Stammtische in Bescheid und Neuhütten zu den Themen „Erneuerbare Energien“ und „Nationalpark Hochwald“, sowie die Mehrtagesfahrt nach Berlin mit 50 Teilnehmern.

Im Anschluss an eine Aussprache zum Rechenschaftsbericht stand die Neuwahl des Gemeindeverbandsvorstandes an. Gewählt wurden Sven Stieffenhofer (Rascheid) als Vorsitzender sowie Roland Eiden (Hermeskeil-Abtei) und Udo Schirra (Neuhütten) als stellvertretende Vorsitzende. Bei der Wahl der Beisitzer fiel die Wahl auf: Marlene Auler (Hermeskeil), Marco Eiden (Rascheid), Johannes Gräber (Neuhütten), Stefan Junk (Bescheid), Jürgen Loch (Grimburg), Esther Mergens-Looschelders (Reinsfeld), Engelbert Philipp (Reinsfeld), Stefan Pink (Neuhütten), Christoph Rosar (Hermeskeil, demnächst Pölert) und Frank Salm (Hermeskeil). Die Gewählten nahmen die Wahl an und bedankten sich für das Vertrauen.

Bernhard Henter MdL aus Konz gratulierte anschließend den Gewählten und bot auch weiterhin eine enge Zusammenarbeit an. Darauf folgte sein Bericht über Aktuelles aus der Landespolitik. Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner ist in den Umfragen beliebter als Kurt Beck. Das Chaos rund um das Millionengrab am Nürburgring in der menschenleeren Eifel, die ursprünglich beabsichtigte Schließung des OLG Koblenz, dem Stillstand bei den Infrastrukturprojekten Lückenschluss A1 / Moselaufstieg /Nordumfahrung Trier und weiteren Themen zeuge nicht von der Qualität dieser Landesregierung. Im Gegenteil.

Auch die so genannte Kommunal- und Verwaltungs“reform“ sei völlig falsch konzipiert, da sie von vornherein eine Aufgabenkritik nicht vornehme und nicht gleichzeitig eine Kreisreform mit anstrebe, so Henter und Stieffenhofer unisono. Es folgte eine intensive Diskussion, die den Unmut der Mitglieder über die SPD-geführte Landesregierung spüren ließ.

Auch wurde deutlich, dass die CDU offen ist für die Aufnahme von Gesprächen in Richtung Kell und Thalfang. Es sei an der Zeit, die Realitäten zu erkennen und nicht fahrlässig zu handeln.

Abschließend bedankte sich Sven Stieffenhofer bei den Anwesenden und sendete auch ein Wort des Dankes nach Malborn und Thiergarten für das Engagement und den Mut, der hier bewiesen wurde auf dem Weg zu einem Zusammenschluss mit der Verbandsgemeinde Hermeskeil.

CDU-Gemeindeverband Hermeskeil  |  Vorsitzender: Michael Hülpes  |  email: info(@)cdu-hermeskeil.de