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Pressemitteilung

Die ländliche medizinische Versorgung darf nicht als Spielball der Kassenärztlichen Vereinigung herhalten

Hermeskeil. Die aktuellen Entwicklungen der ländlichen medizinischen Versorgung in der Hochwald-Region sorgen für Handlungsbedarf. Trotz anhaltender Proteste bleibt die Kassenärztliche Vereinigung ihrer Meinung treu.

Ab dem 1. Dezember müssen sich die Menschen aus dem Raum Hermeskeil, an Wochenenden und Feiertagen, an den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Birkenfeld wenden.

„Eine Entscheidung, die für die Region nicht zu akzeptieren ist“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Trier-Saarburg, Johannes Gräber. „Die ländliche medizinische Versorgung darf nicht als Spielball der Kassenärztlichen Vereinigung herhalten.“

Deshalb fordern wir, gemeinsam mit dem CDU Gemeindeverband Hermeskeil, die Kassenärztliche Vereinigung auf, ihre Entscheidung zumindest auszusetzen und intensiv in die Überlegungen zur Einrichtung einer ärztlichen Bereitschaftszentrale im Krankenhaus Hermeskeil einzusteigen.

Johannes Gräber
JU Kreisvorsitzender Trier-Saarburg

Junge Union Trier-Saarburg wählt neuen Vorstand

Schweich. Der diesjährige Kreistag der Jungen Union Trier-Saarburg fand in Schweich statt. Dominierende Themen waren das Verkehrsprojekt Nord- und Westumfahrung Trier, sowie die kommenden Kommunalwahlen, wobei es den Jungpolitikern besonders wichtig ist künftig die Stimme der Jungend in den kommunalen Gremien zu vertreten.

Der langjährige Vorsitzende, Jan Oetringer aus Palzem ist nicht mehr zur Wahl angetreten und hat nach erfolgreichen sieben Jahren an der Spitze sein Amt abgeben.

Neuer Vorsitzender der Jungen Union Trier-Saarburg wurde der 24-jährige Johannes Gräber aus Neuhütten, der außerdem in Vorständen der CDA und der CDU aktiv ist.

Stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Barbara Steffes aus Ayl sowie Philipp Schmitt aus Riol. Tim Fusenig aus Vierherrenborn komplettiert den geschäftsführenden Vorstand als Kreisschatzmeister.

Insgesamt hat der Kreisvorstand mit den sechs Beisitzern Christopher Lauer, Palzem, Annika Schons, Konz, Lena Schmitt, Riol, Alexander Heib, Hinzert-Pölert, Dominik Hübner, Schweich und Johannes Laudor, Newel, 10 Mitglieder.

In einem Grußwort betonte Philipp Bett, Kreisvorsitzender der JU Trier-Stadt, dass er „die gute Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände sehr geschätzt hat und diese gerne fortführen möchte“. Ebenso wollen beide Kreisverbände weiterhin gemeinsam, wie in der Vergangenheit, für die Nord- und Westumfahrung Trier, kämpfen, die aus ökologischen und ökonomischen Gründen für die Zukunft unserer Region unabdingbar ist.

„Mein Ziel ist es den Verband auch künftig erfolgreich zu führen und junge Menschen davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, sich politisch einzumischen“, so Johannes Gräber. Abschließend hob er hervor, dass es ihm besonders wichtig ist die Wünsche der Jugendlichen im Landkreis zu vertreten, um diesen in den Gremien „Gehör“ zu verschaffen.

13.05.2012

Vorstand der Jungen Union Hochwald drängt auf Dynamik bei der "Kommunal- und Verwaltungs-Reform“

Am Dienstag, 8. Mai 2012 traf sich der Vorstand des Junge Union-Gemeindeverbandes Hochwald im "Hotel Erbeskopf" in Hermeskeil. Unter den Vorstandsmitgliedern konnte der 1. Vorsitzende Jens Anell den Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Hermeskeil und zugleich stv. JU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Sven Stieffenhofer begrüßen. Dieser referierte über aktuelle politische Themen der VG Hermeskeil.

Hauptthema der Vorstandssitzung war die Kommunal- und Verwaltungs-„Reform“.

Die jungen Christdemokraten fassten hier einen Beschluss, dass die im Keller VG-Rat beschlossenen Gespräche der VG Kell am See mit ihren Nachbarverbandsgemeinden nun unverzüglich durchgeführt werden müssen. Gemäß diesen Keller Beschlüssen müssen in diesen Gesprächen mögliche Kooperationsfelder gefunden werden, damit Synergieeffekte in den denkbaren Themenbereichen Tourismus, Verwaltung und Beschaffung gefunden werden, so Jens Anell.

Stieffenhofer gehen die Keller Beschlüsse indes nicht weit genug. Es gehe nicht lediglich um die Sichtweise Einzelner aus der Ü-60-Generation. Vielmehr gehe es darum, dass jüngeren und nachfolgenden Generationen das Leben in den ländlich geprägten Verbandsgemeinden bezahlbar bleibt. In Zeiten rückläufiger Einwohnerzahlen benötigen wir auch weniger, aber sehr wohl professionelle Verwaltung. Das sture "Geradeausdenken" einiger weniger "Älteren", einer Fusion gegenüber, muss aufhören. Politik ist kein Selbstzweck. Es ist längst an der Zeit, die Realitäten zu sehen. Diese Realitäten wurden mehrfach aus Mainz bekundet, auch schriftlich. Auch nach einem „zwischen den Zeilen lesen“ gäbe es kein anderes Ergebnis. Die Junge Union arbeite bereits seit Jahren VG-übergreifend und sachorientiert zusammen. Es geht also, so Sven Stieffenhofer.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Jens Anell einstimmig zur Wiederwahl zum Gemeindeverbandsvorsitzenden vorgeschlagen. Die Mitgliederversammlung mit Vorstandneuwahlen findet statt am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 19:30 Uhr im Gasthaus "Maßem" in Schillingen.

Tagebuch einer Polenfahrt: Das lässt ja hoffen !!

Auschwitz
Quelle: www.junge-union-rlp.de

Wie jedes Jahr stellte sich uns auch diesmal wieder die Frage:
Wo geht die (Bildungs-)Reise hin?

Seit 1996 besteht zwischen Rheinland-Pfalz und der Woiwodschaft (politischer Verwaltungsbezirk) Oppeln eine Partnerschaft. Aus Gründen der Vergleichbarkeit  entschieden sich die beiden europäischen Regionen damals miteinander in Kontakt zu treten. Manchmal liegt das Gute doch so nah.

Diese Partnerschaft nahmen wir zum Anlass, googelten nach unserm Pendant in Polen und stießen schnell auf die Mlodzi Demokraci Opole (Junge Demokraten Opole). Unser Vorschlag eines Besuchs stieß auf polnischer Seite gleich auf Gegenliebe. Und so machten wir uns am 03.08.2010 auf den 1400 km langen Weg.

Mit einer 16-stündigen Fahrt fing unser lustiges Abenteuer an. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem interessanten Gespräch mit dem ehemaligen MdL Michael Panse in Erfurt (Stellv. Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion Erfurt) kamen wir gegen 22.00 Uhr in Opole an. Unsere Gastgeber warteten schon gespannt auf uns. Neben dem Marschall (vergleichbar: Ministerpräsident), einigen kommunalpolitischen Vertretern und den Jungen Demokraten nahmen wir ein köstliches Dinner ein. Natürlich waren unsere Gastgeber stilvoll gekleidet, übergingen aber höflich, dass wir völlig ermattet und unpassend in Reisekleidung ankamen.

Schon bei diesem ersten Treffen wurde klar, dass wir einiges zu bereden haben und dass unsere beiden Jugendorganisationen vieles verbindet. Die Gemeinsamkeiten der beiden Regionen und ihrer Bewohnern kamen in den privaten Gesprächen schnell zum Vorschein.

Um ein gemeinsames Erlebnis zu haben fuhren wir mit unseren polnischen Freunden in das ehemalige NS Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Die Grausamkeit, mit der an diesem Ort ca. 1,5 Millionen Menschen ihr Leben lassen mussten, machte allen Beteiligten noch einmal klar, wie wichtig die interkulturelle Zusammenarbeit und die Völkerverständigung ist.

Später an diesem Abend nahmen wir gemeinsam mit dem Leiter des Hauses für die deutsch-polnischen Beziehungen Rafolo Barteck und der Europaparlamentsabgeordneten Danuta Jaztlowiecka ein typisch schlesisches Abendessen ein. Die Eindrücke, die wir im Laufe des Tages gewinnen konnten, beherrschten die Gespräche am Abend. Gemeinsam mit der Abgeordneten machten wir uns Gedanken darüber, wie wir unsere zukünftige Zusammenarbeit und die Beziehungen zwischen unseren beiden Organisationen gestalten können. Regelmäßige Telefonkonferenzen und ein weiteres Treffen in Brüssel oder Straßburg sind Vorschläge der Abgeordneten gewesen, auf die wir uns gerne einließen.

Eine Überraschung folgte schnell. Wir trafen eine andere JU-Gruppe aus Deutschland. Über das zufällige Treffen freuten wir uns sehr. Manchmal muss man eben ins Ausland fahren, um sich zu begegnen. An dieser Stelle noch einmal einen lieben Gruß an die JU Hamburg und Hagen.

Am folgenden Tag trafen wir uns alle im Landtag wieder. Nach einführenden Worten des Vorsitzenden der Jungen Demokraten, Maciej Kaciak, hatten wir nun alle noch einmal die Gelegenheit, uns über die Zukunftsvorstellungen unserer bilateralen Beziehungen zu unterhalten. Gemeinsam mit der Abgeordneten Jaztowiecka und Vertretern der Region Oppeln einigten wir uns darauf, dass wir in Zukunft enger in Kontakt stehen wollen. Nach dieser Einigung kamen wir zum Höhepunkt: Die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der JU und den Jungen Demokraten. Unterzeichnet hat Johannes Steiniger, Mitglied des Landesvorstandes, für die JU und Maciej Kaciak für die Jungen Demokraten.

Bei dem anschließenden Mittagessen wurde viel über das Gesehene und Erlebte der letzten Tage gesprochen. Gemeinsam mit unseren neuen Freunden machten wir uns anschließend auf einen abschließenden Spaziergang durch die Stadt, bevor wir dann zur letzten Station der Bildungsreise nach Görlitz weiterreisten.

Dort angekommen gingen wir auch gleich auf eine Erkundungstour durch diese wunderschöne Stadt an der Neiße. Architektonisch und kulinarisch lies Görlitz keine Wünsche offen. Die zweigeteilte Stadt ist eine Reise wert. Beladen mit den letzten Mitbringseln aus Polen und dem deutschen Görlitz machten wir uns am Freitagnachmittag auf den Weg in die Heimat.

Die Bildungsreise 2010 war ein voller Erfolg. Wir haben viel gesehen, erlebt, neue Freunde gefunden, neue Ideen und Eindrücke gewonnen, alte Vorurteile abgelegt und mächtig viel dazugelernt. Diese Freundschaft wollen wir in Zukunft pflegen.

Mandern: Junge Union Hochwald hält Mitgliederversammlung und wählt neuen Vorstand

Jens Anell (Schillingen) als Vorsitzender, Stefan Mai (ebenfalls Schillingen) und Sven Stieffenhofer (Rascheid) als stellvertretende Vorsitzende bilden den neuen geschäftsführenden Vorstand der „Jungen Union Hochwald“, die sich aus jungen politisch interessierten Mitgliedern der Verbandsgemeinden Hermeskeil und Kell am See zusammensetzt. Unterstützt werden sie dabei von einem siebenköpfigen Beisitzerteam und über 50 weiteren Mitgliedern.

Als Gäste konnten die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden aus Hermeskeil und Kell am See, nämlich Claudia Fuchs (Hermeskeil) und Sascha Kohlmann (Schillingen) begrüßt werden.

Gastredner des Abends war der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd Henter MdL aus Konz, der sich herzlich für die Einladung bedankte und den interessierten Zuhörern über aktuelle landespolitische Themen, u. a. das finanzielle Fiasko der SPD-Landesregierung am „Nürburgring“ und die miserable finanzielle Situation der Kommunen, berichtete.

Nach den Wahlhandlungen bedankte sich der alte und neue Vorsitzende Jens Anell bei seinen beiden Stellvertretern für die bisherige harmonische und gute Zusammenarbeit sowie bei den anwesenden Mitgliedern für das erneut ausgesprochene Vertrauen für die nächsten zwei Jahre. Alle Wahlergebnisse erfolgten einstimmig.

CDU-Gemeindeverband Hermeskeil  |  Vorsitzender: Michael Hülpes  |  email: info(@)cdu-hermeskeil.de